… unterwegs in der Karibik

Von der schönen Le Phare Bleu Marina haben wir Grenada per Mietwagen erkundet…. eine abenteuerliche “Linksverkehrfahrt”.
Der Fahrstil vieler Einheimischer läßt auf ein Training für die Rally Paris-Dakar schließen.
Neben Muskatnuß wird auf Grenada  auch Kaffee und Kakao angebaut und im tropischen Regenwald wachsen eine Vielzahl von  Gewürzen, deshalb wird die Insel auch Spicy Island genannt.

Obstverkauf am Straßenrand

Kakaoverarbeitung in Belmont Estate

Nördlich von Grenada liegt Carriacou, die größte Grenadineninsel. Die schöne Ankerbucht Tyrell Bay ist bei Seglern sehr beliebt.
Hier liegt seit Samstag, 08.01.2011 auch die JOJO III . Wir genießen die Aussicht und die guten Drinks.

....nach einem tropischen Regenguss

Lazy Turtle Bar

Am Montag, 10.1.2011 hatten wir einen “Behördentag” da unser nächstes Ziel Union Island bereits zum nächsten Inselstaat gehört. Dafür mussten wir uns  und die JOJO III in Carriacou abmelden und in Union Island neu einklarieren … natürlich nicht zum Nulltarif. Als Belohnung liegen wir hier an einem sehr schönen Ankerplatz direkt hinter einem Riff.

Ankerplatz - Union Island

...hier gibt es frischen Fruitpunch

 Nach 2 Tagen Ankern hintern Riff bei viel Wind sind wir am Mittwoch,12.01.2011 zur Insel Mayreau weitergesegelt und haben auch hier wieder in sehr schönen Buchten geankert.

Kreuzfahrer direkt hinter uns

Salt Whistle Bay

Auf der Überfahrt weiter Richtung Norden nach Bequia, auch eine Insel der Grenadinen, ist Maskottchen Jo bei weiterhin viel Wind und viel Seegang das 2. Mal seit Beginn der Reise von seinem Sitz gefallen. Nach 8 Std. Segeln sind wir dann am 14.01.2011 in der Admiralty Bay/ Bequia eingelaufen. Hier ist das Zentrum des Yachttourismus auf den Grenadinen. Das bedeutet nicht nur einen schönen Ankerplatz mit türkisfarbenem Wasser sondern auch viele gute Restaurants und hervorragende Möglichkeiten Proviant einzukaufen. Hier haben wir mit dem Motorroller die nur 18 qkm große Insel erkundet und genießen die Auswahl an Bars für den täglichen Sonneruntergangscocktail.

" Jo" hat aus seiner Ecke alles im Blick

Taxifahrer warten auf Kundschaft

....möchten Sie ein Souvenir ??

Von Bequia aus geht es wieder Richtung Süden- zu einem Highlight der Karibik den Tobago Cays- 4 unbewohnte Inselchen liegen hinter einem großen hufeisenförmigen Riff. Hier kann man mit Wasserschildkröten schwimmen, auf der Insel Leguane beobachten und natürlich am Korallenriff schnorcheln. ” Fliegende Händler” von den Nachbarinseln bringen vom Baguette über T-Shirts bis zu Lobster alles was das Herz begehrt. So läßt es sich einige Tage ( 19.-24.01.2011) aushalten.

Die JOJO III in der 1. Reihe

Luftholen und wieder Abtauchen

 Auf dem Weg zu unserem Ausgangspunkt auf Grenada liegt eine weitere Postkarteninsel- Sandy Island. Durch tropische Stürme in den letzten Jahren hat sich das Aussehen der Insel wesentlich verändert. Die schönen großen Palmen existieren nicht mehr. Es wird noch Jahre dauern, bis die neu gepflanzten Palmen Schatten spenden.

.....Traumankerplatz

 Seit dem 4.2.2011 ist Jürgen mit seiner  JOJO III wieder auf dem Weg nach Norden…….
Nach Norden, das heißt immer hoch am Wind segeln, das Rigg und die Segel sind immer unter großer Belastung.
Wenige Seemeilen vor Union Island gab es einen großen Knall und Auge mit Rolle des Achterholers am Großsegel war ausgerissen. Das Segel konnte trotzdem noch in den Mast gerollt werden….. Am Ankerplatz hinter dem Riff wurde das Segel mit sehr viel Mühe (immer noch 25 kn Wind) geborgen und das Reservesegel  gesetzt werden.  Nun muß das defekte Segel zum Segelmacher, die Reparatur ist relativ einfach – es waren “nur” die Nähte gerissen, das Segeltuch ist ok.

.....es kommt nie Langeweile auf...

...Arbeit für den Segelmacher

Das Segel wurde in Bequia bestens repariert und weiter ging die Reise in die Cumberland Bay der Insel St. Vincent. In dieser Bucht , noch ohne Tourismus, glaubt  man in einem Seeräuber Versteck zu sein. Schon kommt die nächste Insel St. Lucia mit der schönen Marigot Bay (leider total vermarktet….) und ganz im Norden die Rodney Bay. Hier gönnt sich Jürgen einige Tage Pause, denn Freitags muss man auf dem Fischerfest dabei gewesen sein…..

...unter die Räuber gefallen ?

Marigot Bay

...verhungern muss hier niemand...

Von der Rodney Bay startet die nächste Etappe nach Martinique und beschert strammen Segelwind. Die Filmkamera hat Jürgen der “Bajazzo” – Bea und Peter aus der Schweiz übergeben, um die JOJO III in Aktion aufzunehmen. Von der großen Ankerbucht Le Marin  mit Stop in St. Pierre (dort traf er die SY “H2O” und seinen ”alten”  Segelfreund Charlie mit Crew) segelte Jürgen nach Dominica (Ch. Kolumbus entdeckte diese Insel an einem Sonntag…) in die Prince Rupert Bay. Die schöne große Bucht ist leider auch ein Schiffsfriedhof.

Schiffsfriedhof vor der Haustür

 Weiter auf dem Weg nach Norden erreicht man die Inselgruppe Les Saintes, die auch zum Departement Guadeloupe gehört. Am schönen Ankerplatz vor dem Hauptort hat Jürgen Andrea Mura, einen Bekannten aus Sardinien wiedergetroffen. Andrea ist ein bekannter italienischer Regattasegler , der im Süden von Sardinien eine Segelwerkstatt hat, in der  im letzten Jahr das neue Vorsegel für die JOJO angefertigt wurde.

Ankerbucht vor dem Hauptort

Andreas Rennyacht

 Nach schönen Tagen im idyllischen Inselparadies führt die Route zur Hauptinsel Guadeloupe, die ja zu Frankreich gehört.Karibisches Klima und französische Lebensart treffen hier aufeinander. Bis der Besuch aus der Heimat eintrifft,  vertreibt sich Jürgen die Zeit mit Ausfügen und  einem Marktbesuch.

....Test Kokosmilch

vorindustrielle Zuckerrohrmühle

Mit Besuch an Bord geht die Reise weiter nach Antigua und Barbuda, dem “Land of Sea and Sun” (wie es auf allen Autokennzeichen zu lesen ist). Auf der flachen Koralleninsel Barbuda erfüllt sich dieses Versprechen auf besondere Art. An der Leeseite der Insel erstreckt sich ein unendlich langer weisser Sandstrand (20 km). Hier ist man fast allein, es gibt nur ein kleines Luxushotel und nur wenige Segler ankern hier. Für Muschelsammler ein absolutes Paradies. 

...mein schönster Strand

besonders Strandgut

28.04.2011-Seit einigen Tagen liegt die JOJO III  in English Harbour / Antigua (bekannt durch Lord Nelsons Dockyard) vor Anker. Wie in jedem Jahr findet hier in der letzten Aprilwoche die ANTIGUA SAILING WEEK statt, ein besonderes Ereignis nicht nur für Antigua. Jürgen möchte natürlich nicht fehlen, schließlich kann er da nicht nur schnelle Regattayachten und historische Schiffe bewundern – es wird auch viel gefeiert. Am schönsten auf dem Hügel Shirley Heights bei Steelbandmusik, Essen und Trinken während des Sonnenuntergangs. Für den Skipper ist das ein schöner Abschied aus der Karibik – in wenigen Tagen startet seine 4. Einhand Atlantiküberquerung mit Zwischenstop auf den Azoren.

...Kampf um jeden Meter

Steel Bands sorgen für gute Stimmung

....ohne Worte

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